Daedalus Verlag - Münster Blog

Fliegende Wörter 2020

    

Fliegende Wörter 2020

53 Qualitätsgedichte zum Verschreiben und Verbleiben.
Postkartenkalender im 26. Jahrgang
Herausgegeben von Andrea Grewe, Hiltrud Herbst und Doris Mendlewitsch
56 Blatt, durchg. vierfarbig 16 x 18 cm, Spiralbindung mit Aufhänger
16,95 EUR (D – empf. Preis)
ISBN 978-3-89126-020-3

Der Kalender Fliegende Wörter 2020 ist erschienen.

Das Münsterbuch – Der Stadtführer

Christa Farwick – Adam Riese

Das Münsterbuch. Der Stadtführer

6., vollst. überarb. Aufl. 2019
288 Seiten, durchg. vierfarbig, 300 Fotos, zahlr. Karten,
Klappbroschur, € 14,95
ISBN 978-3-89126-269-6

Erscheint Anfang September 2019

Das Münsterbuch ist der ebenso umfassende wie unterhaltsame Stadtführer für jeden Münster-Interessierten und Gast in der Stadt und damit zum Verkaufsschlager der Münsterliteratur avanciert. Jetzt haben die Autoren Christa Farwick und Adam Riese den Stadtführer bereits zum sechsten Mal völlig aktualisiert und dabei um acht Seiten erweitert. Die Leserschaft kann mit dem Münsterbuch wieder die neuesten Locations, die besten Klassiker, Historisches und Top-Aktuelles entdecken. Das Autorenduo nahm die tollsten Stadtspaziergänge unter die Lupe, besuchte Museen, Kinos und Theater, testete junge Lokale, traditionelle Gastronomie und checkte Kneipen und Musikclubs. Neben dem frischen Design sorgte Agenturchef Joscha Werschbizky, M4 Media, für spektakuläre Luftaufnahmen von Hafen, Innenstadt oder Kreuzviertel aus dem Cockpit eines Ultraleichtflugzeugs. Detailkenntnis und Liebe zu Münster prägen dieses Buch. Christa Farwick und Adam Riese haben der Leserschaft immer wieder Überraschendes zu berichten, das selbst eingefleischte Münsteraner erstaunt.

Die Kommunikationsberaterin Christa Farwick hat Münsters Kulturszene seit den 1980-ern mitgestaltet. Ebenso lange kennt man Adam Riese als Musikexperten, freien Autor und Moderator von Veranstaltungen und dem Publikumsliebling, der „Adam Riese Show“. Seit Jahrzehnten fest in Münsters Kulturleben verwurzelt, haben Adam Riese und Christa Farwick ihre Münsterliebe im Jahr 2006 für den Daedalus Verlag in einem Buch zusammengefasst. Der Stadtführer „Das Münsterbuch“ wurde bundesweit in der Presse positiv besprochen und in diversen TV-Sendungen gelobt. Im örtlichen Buchhandel und beim Online-Versand war das Buch stets ein Verkaufsschlager der Münster-Literatur.

Für Studierende, Touristen und Einwohnerschaft ist das Münsterbuch eine spannende Entdeckungsreise der historischen und modernen Stadt mit großer Informationsdichte, ebenso witzig wie originell geschrieben. Die amüsante Lektüre ist der perfekte Wegweiser zu den schönsten Plätzen ob Prinzipalmarkt oder Hafen, aber auch in die Film- und Musikszene. 333 Internetlinks runden den Service-Teil mit seinen über 300 Adressen ab.

Dazu gibt es Geheimtipps prominenter Münsteraner. Man erfährt, wie sich Götz Alsmann seinen sportlichen Ausgleich verschafft, erfreut sich an Kindheitserinnerungen der Tatort-Staatsanwältin Mechthild Großmann und bekommt Freizeitanregungen von H-Blockx-Sänger Henning Wehland.

Überzeugend ist auch die Verbindung aus aktuellen Informationen und moderner Gestaltung, übersichtlichem Stadtplan und zahlreichen Detailkarten. Eine besondere Bereicherung ist die eigene Bildsprache der 280 außergewöhnlichen Fotos.

Inhalt-Vorwort  

 

Die Autoren:

Christa Farwick arbeitet in der Werbe- und Medienbranche, ist freie Journalistin und PR-Spezialistin aus Münster. Adam Riese moderiert Musikfestivals, Filmpartys, politische Diskussionen und die Adam Riese Show. Als Autor veröffentlichte er u.a. einen akustischen Stadtführer im Hörbuch-Format und einen kurzen Münster-Krimi. Foto (c) Dr. Willibert Strunz

http://www.adamriese.net/muensterbuch.htm

 

Friederike Wiegand, Die Kunst des Sehens

 

ISBN 9783891261910 Die Kunst des Sehens

Friederike Wiegand

Die Kunst des Sehens

Ein Leitfaden zur Bildbetrachtung

Vollständig überarbeitetete Neuauflage 2019

152 Seiten, zahlr. Abb. farbig u. s/w, Format DIN A4,
Broschur, € 28,00
ISBN 978-3-89126-283-2

Wie ein „in weiten Nebeln verschwindendes Labyrinth“ (Kandinsky) erscheint vielen Menschen das, was sie in Museen und Galerien sehen. Doch Kunstwerke müssen kein Rätsel sein und bleiben.
In diesem Leitfaden finden sich viele praktische Hinweise, die helfen, Bilder besser zu verstehen.
Natürlich sind Kunstwerke mehrdeutig, man kann sie auf viele verschiedene Arten interpretieren. Doch mit Hilfe einiger Grundregeln lässt sich so nahezu jedes Bild leichter erfassen.
Anhand von Werken aus fünf Jahrhunderten und verschiedenen Stilrichtungen zeigt die Autorin, wie die hier vorgestellte Bildbetrachtungsmethode in der Praxis funktioniert. Nach der Lektüre dieses Werkes wird man in Museen und Galerien vieles mit anderen Augen sehen.

Die Autorin:
Friederike Wiegand lehrt Bildende Kunst in Mainz und ist auch aktiv in der Museumspädagogik (strukturierte Bildbetrachtung). Dort hat sie den Leitfaden entwickelt und erprobt.

Claudia Seibert – 114 Skulpturenstücke

Claudia Seibert

114 Skulpturenstücke

Jeden Tag ein Aquarell im Cinema neben*an
vom 10.06. – 01.10.2017

Mit einem Essay von Gerald Funk

144 Seiten, durchg. vierfarb. Abb.,
18,5 x 23,5 cm, Paperback
€ 19,95 (D) · ISBN 978-3-89126-291-7

Zu den Skulptur Projekten 2017 in Münster malte Claudia Seibert jeden Tag ein Aquarell. Als Painter in Residence verlegte sie ihr Atelier vom 10. Juni bis 1. Oktober ins Cinema neben*an, einen Raum »für alle Fälle« im Mauritzviertel. Hier entstand, dem seriellen Prinzip folgend, eine täglich wachsende Ausstellung.
In ihren 114 Tagesstücken erzählt Seibert von den Skulpturen, Künstlern, Ausstellungsmachern und Besuchern. Sie reflektiert die öffentliche Wahrnehmung, Berichte in den Medien und Ereignisse rund um die Kunstwerke. Neben allen Werken der Skulptur Projekte 2017 finden auch Beiträge früherer Ausstellungsjahre Beachtung.
Ihr »malerisches Tagebuch« ergänzt Claudia Seibert mit Erläuterungen, persönlichen Erlebnissen und kleinen Geschichten, die ihren
künstlerischen Prozess anschaulich beschreiben und reflektieren.

 

Antonia Audick – Ulrich Ludewig: Münstergewimmel

ISBN 9783891262801 Münstergewimmel

Antonia Audick – Ulrich Ludewig

Münstergewimmel

3. Aufl. 2017, Pappbilderbuch, ab 2 Jahren, 16 Seiten,
26 x 34 cm, durchg. vierfarbig, 14,95 €
ISBN 978-3-89126-280-1

Es ist Sommer. Die Tiere aus Münsters Zoo unternehmen einen Ausflug in die Stadt. „Da ist immer etwas los!“, trompetet der Elefant. Menschen und Tiere begegnen sich friedlich am Aasee, im Kreuzviertel, auf dem Send, am Hafen, vor dem Dom, am Buddenturm und natürlich auf dem Prinzipalmarkt. Nur Frau Überall ist besorgt: „Ob das wohl gut geht?“ Antonia Audick und Ulrich Ludewig beobachten aus einem Heißluftballon, was die Zwei- und Vierbeiner in Münster alles sehen und erleben.
Ein Blick ins Gewimmel…  

Die Erde spricht mit Gott – 200 Gedichte aus vielen Epochen und Kulturen

       


Hiltrud Herbst · Doris Mendlewitsch (Hg.)

Die Erde spricht mit Gott

200 Gedichte aus vielen Kulturen und Epochen
zu den großen und kleinen Fragen des Glaubens

Mit einem Essay von Stefan Weidner

216 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, EUR 19,95
ISBN 978-3-89126-285-6

Ob Christ, Jude, Moslem, Buddhist oder Atheist – die Dichter aller Kulturen und Epochen haben sich mit dem befasst, was Gott und seine Welt ausmacht. Ihre Poesie eröffnet ein Panorama von (Un-)Glauben, das voller Überraschungen steckt.
Die 200 ausgewählten Gedichte zeugen von Humor, unerschütterlicher Überzeugung, nagendem Zweifel, wütender Klage und kecker Herausforderung. Auf vielerlei Weise beschäftigen sie sich mit den großen Fragen, den alltäglichen Wundern und den kleinen Zeichen.
Es sind Gedichte der Antike, vom europäischen Mittelalter bis heute, aus dem klassischen Persien und Arabien, dem Fernen Osten seit dem 8. Jahrhundert, den beiden Amerikas und aus Afrika.

Zu den Autoren gehören unter anderem:
Hans Magnus Enzensberger, Omar Chajjam, Cees Nooteboom, Christian Morgenstern, Laotse, Alfred Brendel, Fuad Rifka, Bertolt Brecht, Kyunyŏ, Robert Gernhardt, Thomas von Kempen, Victor Hugo, Martin Luther, Dschalaluddin Rumi, Rainer Maria Rilke, Alfred Brendel, Ephraim der Syrer, Hanns Dieter Hüsch, Else Lasker-Schüler, Heinrich Heine, SAID, Yehuda Amichai, Ulla Hahn, Hadrian, Ralf Rothmann, Martin Buber, Wolf Biermann, Les Murray, Jan Wagner, Hildegard von Bingen, Schalom Ben-Chorin, Durs Grünbein …

Mit einem Essay von Stefan Weidner: Die Erfahrbarkeit Gottes. Warum die Lyrik nicht aufhört, von und mit Gott zu reden.

Interview mit Doris Mendlewitsch im Domradio

Gespräch mit Stefan Weidner im Nordwestradio

Inhalt

Biografisches

Klaus Otto Nagornsnik – Rätselvolles Münster. Das NEUE Quizbuch

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Klaus Otto Nagorsnik

Rätselvolles Münster

Das NEUE Quizbuch

128 Seiten, zahlr. Fotos v. Wilm Weppelmann
Broschur, 12,- €
ISBN 978-3-89126-226-9

Rätselvolles Münster? Sie wissen, warum die Überwasserkirche keine Turmspitze hat? Was der Münsteraner mit einer »Finne« bezeichnet? Und warum Bertolt Brecht ein Weihnachtsfest in Münster verbrachte? Wenn nicht, helfen Ihnen die 9 x 9 Fragen dieses Buches. Zu jeder Frage schlägt der Autor drei Lösungen vor, von denen mindestens eine richtig ist.
Aber aufgepasst: Welche und wie viele Lösungsvorschläge richtig oder geflunkert sind, mögen Sie selbst herausbekommen: Merkwürdiges, Seltsames, Historisches, Skurriles, Rätselhaftes, Anekdotisches, Unbekanntes, Amüsantes aus der alten, jung gebliebenen Stadt Münster.
Der Tourist, der Flaneur und der Einheimische, der durch die Gassen und Straßen der Stadt lustwandelt, stößt auf manches Merkwürdige, Seltsame, Unbekannte und vielleicht Rätselhafte. Ein Quizbuch will und kann kein Reiseführer sein. Aber es kann ein Reise-Verführer sein. Die Reise kann dabei auch im stillen Kämmerlein und im Kopf, allein, zu zweit oder im Freundeskreis unternommen werden. Jede Frage, jedes Rätsel dieses Buchs führt zu einem Ort, einer Person, einer Begebenheit oder einer Kuriosität.

Der Autor:
Foto Nagorsnik
Klaus Otto Nagorsnik ist Münsterländer von Geburt und Immigrant der zweiten Generation. In jungen Jahren wollte er nur weg und auf gar keinen Fall im als spießig und engstirnig-sauertöpfisch empfundenen Münster studieren. Seit über 30 Jahren arbeitet er dennoch als Bibliothekar in dieser Stadt und hat im Laufe der Jahre eine gehörige Portion Lokalpatriotismus entwickelt.
Seit einigen Jahren lässt er als Quizmaster jeden Monat Kneipenbesucher mit seinen Fragen schwitzen, bis der erlösende Kopfklatscher kommt – oder auch nicht.
Im monatlich ausgespielten Deutschland-Cup des Deutschen Quiz-Verein e. V. sammelt er erste Plätze und landet auch bei deutschen Meisterschaften und Weltmeisterschaften auf vorderen Rängen unter den deutschen Teilnehmern, so als Deutscher Quiz-Meister im Doppel 2014 und als nordrhein-westfälischer Quiz-Meister 2015.
2013 wurde das Fernsehen auf den leidenschaftlichen Quizzer und TV-Muffel aufmerksam; er wurde eingeladen, sein Wissen in großen Abendshows unter Beweis zu stellen. Aus der Show Die Deutschen Meister mit Kai Pflaume in der ARD nahm er 2013 den Titel eines »Europameisters im Stadt-Land-Fluss« mit nach Hause. Im Frühjahr 2015 konnte er in der ZDF-Sendung Der »Quiz-Champion« die Experten Katharina Thalbach, Marcel Reif, Tim Mälzer, Guido Knopp und Michael Herbig schlagen. Seit August 2014 ist er als »Der Bibliothekar« einer der »Jäger« in der Quizsendung »Gefragt – Gejagt«, die im Vorabendprogramm der ARD ausgestrahlt wird. Autorenfoto: © Andrea Kreuzheck

Ein Blick ins Buch

E.-J. Speckmann, Das Kunst-Ding

978-3-89126-312-9

Erwin-Josef Speckmann

Das Kunst-Ding

Braucht Kunst einen dinglichen Ausdruck?
Ein Vorwort aus Hirnforschung und künstlerischer Praxis

274 Seiten, zahlr. Abb., Broschur, EUR 28,-
ISBN 978-3-89126-312-9

Aufbauend auf  seinen grundlegenden Werken »Das Gehirn meiner Kunst« (2. Aufl. 2012) und »Grenzflächen« (2013) setzt der Autor hier seine Untersuchungen fort mit dem Ziel, dem Wesen der Kunst aus der Sicht der naturwissenschaftlich orientierten Neurophysiologie näher zu kommen – mit zahlreichen skeptischen und bereichernden Blicken in die Nachbardisziplinen wie Psychologie, Philosophie sowie allgemeine und theoretische Ästhetik.

»Es geht hier nicht um das Existentielle in der Kunst, sondern um das Existentielle der Kunst« (Speckmann).

Der Autor:
Prof. Dr. Erwin-Josef Speckmann, Neurophysiologe und bildender Künstler, Emeritus an der Universität und Lehrbeauftragter an der Kunstakademie Münster, gehört zu den weltweit führenden Hirnforschern. Zu seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen gehören die Standardwerke »Physiologie« sowie »Bau und Funktion des menschlichen Körpers«. Viele nationale und internationale Wissenschaftspreise; fortlaufend Einzelausstellungen seiner Bilder und Skulpturen.
1991, 1993 und 1997 Lehrer des Jahres der Universität Münster.

E.-J. Speckmann Grenzflächen

Erwin-Josef Speckmann

Grenzflächen

Prinzip der Lebendigkeit im Lebenden

218 Seiten, zahlr. Abb. u. Tabellen
Broschur, € 24,95
ISBN 978-3-89126-253-5

Das Prinzip »Grenzfläche« ist aus dem Bereich der physiko-chemischen Biowissenschaften entlehnt. Augenfällig ist die Grenzfläche zwischen Organismus und Umwelt. Die Existenz des Organismus ist auf das Vorhandensein einer ihn umgeben-den Welt angewiesen. Die Sinnhaftigkeit dieser Umwelt ist für den Organismus jedoch nur dann gegeben, wenn an der Schwelle zwischen Organismus und Umwelt ein Austausch
stattfinden kann.
Eine Vorbedingung für einen solchen Austausch ist eine Grenzfläche, die eine Verschiedenheit von Organismus und Umwelt garantiert. So ergibt sich auf den ersten Blick ein Paradoxon, das darin besteht, dass eine Grenze mit dem Ziel eines Austausches aufgebaut werden und erhalten bleiben muss. Die »Grenzfläche« wird als Grundlage des Lebendigen im Lebenden betrachtet. Dabei wird unter biologisch-naturwissenschaftlichem Aspekt das »Lebende« als die bloße Existenz und die »Lebendigkeit« als die über die reine Existenz hinaus gehende Funktion von organischer Substanz charakterisiert.

Weltpost ins Nichtall

ISBN 9783891263105 Weltpost ins Nichtall

 

 

 

 

 

 

Weltpost ins Nichtall

Poeten erinnern an August Stramm

Herausgegeben von Hiltrud Herbst und Anton G. Leitner

288 Seiten, zahlr. Abb., Broschur
€ 19,95

ISBN 978-3-89126-310-5

„Ein höchst bemerkenswerter Band“, befindet Hajo Steinert im Deutschlandfunk.

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Poesiepreis Münster 2019

                     

»Komplementäre Stimmen«

Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie 2019
an Eugene Ostashevsky und seine deutschen Übersetzerinnen
Monika Rinck und Uljana Wolf

Herausgegeben von Hermann Wallmann
und dem Kulturamt der Stadt Münster
84 Seiten, Broschur, EUR 10,-
Münster: Daedalus Verlag 2019
ISBN 978-3-89126-279-5

Im Jahr 2019 wird zum 14. Male der „Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie“ verliehen. Er geht in diesem Jahr an den amerikanischen Schriftsteller Eugene Ostashevsky und seine deutschen Übersetzerinnen Monika Rinck und Uljana Wolf. Aus diesem Anlass haben das Kulturamt der Stadt Münster und Hermann Wallmann vom Literaturverein Münster e.V. eine Dokumentation herausgegeben, die nicht nur Gedichte und Übersetzungen der Ausgezeichneten enthält, sondern auch Texte, die sich mit dem Thema des Übersetzens im Allgemeinen befassen sowie mit den literaturgeschichtlichen Wurzeln des Preisträgers.

Der Titel dieser Publikation ist der Feststellung von Durs Grünbein entnommen, dass Paul Celan niemals irgendwen, schon gar nicht irgendwie übersetzt habe: „Er war immerfort auf der Suche nach komplementären Stimmen. Der Leser spürt, wie sehr es ihm darum ging, sich selber näher zu kommen im Dialog mit dem Anderen.“

Auch für Eugene Ostashevsky ist der Klang der Poesie entscheidend, denn das, was wir sagen, werde bestimmt von der sprachlichen Form, in der wir es sagen: „Also von den komplett zufälligen, konventionellen Formen, die uns unsere Sprache vorgibt.“

Die Jury des Münsteraner Poesiepreises würdigt „die polyphone und polyglotte Sprachakrobatik und den Formenreichtum eines Autors, der virtuos alle Gattungsregister zieht – von Kinder- und Piratenlied über Traktat und Ballade bis zu Hip Hop und Rap. (…) Ein Glücksfall für den Dichter und seinen Band seien die Übersetzerinnen Monika Rinck und Uljana Wolf: Die beiden haben dem sprachspielerischen Parforceritt Ostashevskys mit einem Höchstmaß an Geist und Witz die Tore der deutschen Sprache geöffnet.“

 

Tom Mutters. Pionier – Helfer – Visionär

tom-mutters-u1-klMarkus Becker –  Klaus Kächler     

Tom Mutters
Pionier – Helfer – Visionär

Mit Geleitworten von
Guido Maria Kretschmer (Modedesigner und Schwiegersohn) und
Ulla Schmidt (Bundesvorsitzende der Lebenshilfe e. V. und ehem. Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages)

176 Seiten, zahlr. Fotos, Hardcover Fadenheftung
€ 19,95
ISBN 978-3-89126-239-9

 

Für Millionen Menschen war Tom Mutters ein echter Held. Dennoch ist sein Name beinahe in Vergessenheit geraten.
Die beiden Journalisten Markus Becker und Klaus Kächler zeichnen in ihrem Buch den Lebensweg dieses Jahrhundertmannes nach, der wie kein anderer durch seinen unermüdlichen Einsatz für Menschlichkeit und Toleranz Menschen mit  Behinderung eine Stimme gab. Der Niederländer, der 1949 zunächst im Auftrag der Vereinten Nationen nach Deutschland kam, sorgte mit unbändigem Willen und dem festen Glauben an eine bessere Welt  dafür, dass diese Menschen einen Platz in unserer Gesellschaft fanden – lange bevor der Begriff Inklusion Eingang in die Politik fand.
Gemeinsam mit betroffenen Eltern gründete der ausgebildete Pädagoge 1958 im hessischen Marburg die Bundesvereinigung Lebenshilfe. Damit setzte er eine gesellschaftliche Revolution in Gang, die unser Land nachhaltig verändern sollte. Darüber hinaus war er Mitinitiator einer der erfolgreichsten Soziallotterien weltweit: der „Aktion Mensch“.
Tom Mutters ging in seinem Leben oft weite und steinige Wege. Im Zweiten Weltkrieg versteckte er mit seiner Familie in Amsterdam während der deutschen Besatzung jüdische Freunde und war in der jungen Bundesrepublik als Verbindungsoffizier für den UN-Hochkommissar tätig. Als Flüchtlingshelfer für Displaced Persons führte ihn sein Weg nach Marburg.
Im Februar 2016 starb Tom Mutters im Alter von 99 Jahren.
Auf der Grundlage von persönlichen Gesprächen mit Tom Mutters, seiner Frau Ursula und vielen Wegbegleitern erstellt das Autorenduo Markus Becker und Klaus Kächler ein facettenreiches Bild dieses großen Helfers, der das Leben und die Menschen liebte. Die Biografie enthält zudem aufschlussreiche Zeitdokumente sowie exklusive Fotos, die einzigartige Einblicke in ein fast 100-jähriges Leben gewähren.
Tom Mutters‘ Visionen haben Spuren hinterlassen, in Deutschland und in vielen Ländern dieser Welt.

Poesiepreis Münster 2017

                        

Diese Stille herbeischreiben

Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie 2017
an Jon Fosse und Hinrich Schmidt-Henkel

78 Seiten, kart., EUR 10,00
ISBN 978-3-89126-217-7

Aus Anlass der Verleihung des Preises der Stadt Münster für Internationale Poesie 2017 an Jon Fosse und seinen Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel erscheint diese Dokumentation mit einer Auswahl der prämiierten Gedichte und weiteren Texten von Jon Fosse. Daneben stehen. Essays, Interviews und Renzensionen u.a. von Ulrike Draesner, Nico Bleutge, Hinrich Schmidt-Henkel, Andrea Pollmeier, Barbara Villiger Heilig und Aldo Keel.

Farwick – Riese, The Münsterbook

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Christa Farwick – Adam Riese

The Münsterbook

The City Guide – English edition

280 Seiten, durchg. vierfarbig, über 300 Fotos, zahlr. Karten,
Klappbroschur, € 14,95
ISBN 978-3-89126-251-1

It is with eager anticipation that not only the book trade had been looking forward for years to the publication of the book filling all Münsteraners with enthusiasm and winning over all those who come to visit the charming capital of Westphalia: The Münsterbook. Only three months after its first publication, the second edition left the printing press. It’s now, just another four months later and just in time for the start of the “Sculpture Projects ‘07”, that the book’s English version has been launched. Authors Christa Farwick and Adam Riese are more than happy about the encouraging response: “We put a lot of lifeblood into this book, so we certainly highly appreciate the enthusiasm.”
The translators of the English version, Jörg W. Rademacher („Gelehrtes Münster und rundum“), formerly of Münster, and David Pierce (Reading Joyce) from Münster´s twin city York, have brilliantly mastered both to do justice to the authors’ love for Münster and catch their humorous and witty style. Now also visitors to Münster from abroad can enjoy this informative as well as entertaining portrait of the city.
It’s due to their expert inside knowledge and their treasure trove of experience that both authors could draw on almost unlimited recources: “We had been collecting a great deal of stories for years. This is why we could create this blend of the typical and the unusual that entertains tourists and amazes even old-time Münsteraners.” Farwick and Riese indeed cover a lot of ground ranging from the gruesome history of the Anabaptists’ rule of terror to the pulsating life at Münster’s places of interest of today. The tours of “Altstadt”, of “Kreuz-“ and “Hafenviertel” are packed with notes of neighbourhood specialties. Additionally, there are amusing stories about local celebrities of past and present such as the “mad” Bomberg, an eccentric baron of local fame, Professor Landois, the founder of Münster’s zoological gardens, Udo Lindenberg, a rock star, or Ute Lemper, a well-known singer and dancer. In further chapters, Farwick and Riese venture into Münster’s art scene and night life, introduce the reader to original local characters such as Pinkus Müller, and look out for vestiges of women’s contributions to the city’s history. It’s also both informative and exciting to read up on the beginnings of Münster as the European capital of sculptures. Thanks to their contacts to the theatre, music, and film scene, the authors were able to win VIPs for very personal tips: TV-star Götz Alsmann lets us know how he attained a sailing license on the “Aasee”; Mechthild Groβmann, starring as the prosecutor in the TV-series “Münster-Tatort”, shares the memories of her childhood in the “Kreuzviertel”.
Like its German equivalent, the Münsterbook satisfies through its combination of current information and an appealing design, an easy-to-read street map and numerous detailed charts. Besides offering historical facts and a close-up view of the city’s cultural treasures, the book provides quality tips for leisure activities, for dining and shopping. 333 web links round off the book’s “service” section with its over 300 addresses.
The authors are themselves deeply rooted in Münster’s cultural scene. The journalist and public-relations specialist Christa Farwick has shaped the city’s cultural scene since the 1980s. For just as long a period of time Adam Riese has been known in Münster as a music expert, freelance author and presenter.

Monika Keuthen: Mosel, du schroffe Schöne

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Monika Keuthen

Mosel, du schroffe Schöne

Ein Reisebuch für Weinliebhaber und Genießer feiner Speisen

Aus der Reihe Edition Fluvia, Band 1

2005. 138 Seiten, durchgehend Duplex, Hardcover
19,95 €
ISBN 978-3-89126-223-8

 

Malerische Flußschleifen, steile Weinberge und urwüchsige Dörfer. Von Trier bis Koblenz, mit Abstechern an Saar und Ruwer, geht diese Reise durch das sonnenverwöhnte Moseltal, eine der reizvollsten Kulturlandschaften Deutschlands.
Schon keltische Stämme siedelten hier im Altertum. Die Römer gründeten das heutige Trier als Verwaltungsmetropole ihrer gallisch-germanischen Eroberungen. Mit ihnen kam der Weinbau, der das Leben der Menschen bis heute prägt.
Die Autorin verweilt, läßt sich treiben und von der üppigen Landschaft verzaubern, macht Halt bei kreativen Sterne-Köchen, qualitätsbewußten Winzern und unternimmt Ausflüge in die reiche Geschichte der Region. Ein facettenreiches Bild entsteht, das die Mosel in ihrer ganzen schroffen Schönheit zeigt.

Die Autorin:
Dr. Monika Keuthen studierte Geschichte, Geografie und Erziehungswissenschaften. Seit ihrer Promotion in Geografie arbeitet sie als freie Autorin. So schrieb sie für die Reihe ‚Rebellische Frauen‘ Biografien u.a. über Christiane Vulpius und Paula Modersohn-Becker. Monika Keuthen verfasste zahlreiche Beiträge zu den Themen Geschichte, Business sowie Essen und Trinken. Seit vielen Jahren lebt die passionierte Weinkennerin in ihrer Wahlheimat Zell an der Mosel.

 

 

Leo G. Linder: Die Loire – des Lebens ganze Süße

ISBM 9783891262443 Die Loire - Des Lebens ganze-Süße

Leo G. Linder

Die Loire – des Lebens ganze Süße

Ein Reisebuch für Weinliebhaber und Genießer feiner Speisen

Aus der Reihe: edition fluvia, Band 3

1. Aufl. 2008, 168 Seiten, durchg. Duoton, zahlr. Abb., Hardcover
19,95 €
ISBN 978-389126-244-3

 

Die Loire ist eine Gastgeberin von überwältigender Liebenswürdigkeit. Sie empfängt den Reisenden mit heiterer Gelassenheit und beschenkt ihn mit einer Landschaft aus Licht und Weite, mit Ortschaften, die den Lebensrhythmus der modernen Zeit noch nicht kennen, mit außergewöhnlichen Weinen und einer reichen Palette anderer Gaumenfreuden. An den Ufern der Loire kann jeder des Lebens Süße auskosten. Leo Linder nimmt den Leser mit auf eine Reise von der Mündung an der bretonischen Atlantikküste bis zur Quelle hoch oben zwischen den nackten Vulkankegeln der Ardèche. Eine Reise mit vielen Unterbrechungen – immer da, wo die Menschen besonders herzlich, die Weine besonders gut, die Speisen besonders köstlich und die Hotels besonders einladend sind. Winzer und Küchenchefs werden Ihnen unterwegs genauso Gesellschaft leisten wie Fasanenzüchter und Mönche, Käsehersteller und Gestalten der Vergangenheit aus der bewegten Geschichte des Loiretals. Und immer wieder begegnen wir Menschen, die das einzigartige Aroma der Produkte ihrer Gegend lieben und bewahren. ‚Terroir‘ heißt das Zauberwort. Man kann es aus den Rezepten herausschmecken, die dieses Buch enthält.

 

Christina Bacher (Hg.): Köln trotz(t) Armut

ISBN 9783891262351 Köln trotz(t) Armut
Christina Bacher (Hg.)                                                                                  

Köln trotz(t) Armut

Bestes vom Straßenmagazin DRAUSSENSEITER

1. Auflage 2014. 144 Seiten, durchg. vierfarbig, Broschur 9,95 €
ISBN 9783891262351  

Zum Kölner Stadtbild gehören Kleinkünstler, Bettler und Straßenzeitungsverkäufer genauso wie Touristen auf der Durchreise, Prominente am Set oder Einheimische auf dem Weg zur Arbeit. Alle bewegen sich auf oft ganz unterschiedlichen Wegen – meist, ohne den Blick einmal über den Tellerrand zu wagen. Das Buch „Köln trotz(t) Armut“ will nicht nur eine Brücke zwischen Bürgern und Berbern schlagen und Tipps zum Überleben in der Großstadt bieten, sondern auch zeigen, warum Straßenzeitungen gerade heute ein wichtiges Sprachrohr sind für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen: Alle Texte im Buch stammen aus Deutschlands ältestem Straßenmagazin DRAUSSENSEITER, das 1992 in Köln als BANK EXTRA von Wohnungslosen gegründet wurde. Die langjährige Chefredakteurin Christina Bacher hat die informativsten Texte, Interviews und Reportagen zusammengestellt und es durch eine groß angelegte Crowdfunding-Aktion mit vielen Unterstützern geschafft, dass es diesen Buch in Zukunft auch auf Kölns Straßen geben wird: Köln trotz(t) Armut – der Name ist Programm. Zusätzliche Interviews mit dem Künstler Gunther Demnig, dem Streetfotografen Thomas Leuthard, dem Pfarrer Franz Meurer, Lebenskünstler Sri Ketan Tepel und Bürgerrechtler Frank Deja, mit einem literarischen Intermezzo von Christina Bacher und einem Nachwort von Stadterzähler Martin Stankowski.    

Wolfgang Gernert (Hg.): Rund um die Boniburg 1875-2013

ISBN 9783891262436 Rund um die Boniburg

Wolfgang Gernert (Hg.)

Rund um die Boniburg 1875 – 2013

1. Auflage 2013, 128 Seiten, zahlr. Abb., farbig u. s/w, 24 x 17 cm, Broschur
14,80 €
ISBN 978 3 89126 24 36

 

Am Werseufer bei Handorf baute Bonifazius Reichsgraf von Hatzfeldt-Trachenberg 1898 die Boniburg im Stil der Neu-Renaissance. Nach seinem Tode wurde sie verpachtet, zum Kurhaus Schloss Boniburg eingerichtet und 1970 abgerissen. Der Graf erweiterte die 1740 von Johann Conrad Schlaun errichtete Loreto-Kapelle bei Haus Dyckburg 1894 zur Kirche Mariä Himmelfahrt. In Mariendorf entstanden Wohnungen für Mitarbeiter, eine Schmiede und eine Volksschule. Weitere Beiträge zum Umfeld: Gymnasium St. Mauritz, Vorsehungskloster, Boniburger Wald, DJK-Sportplatz, Windkindergarten und Heidehof.

 

E.-J. Speckmann, Das Gehirn meiner Kunst

Titel Das Gehirn... U1-001

Erwin-Josef Speckmann

Das Gehirn meiner Kunst

Kreativitat und das selbstbewusste Gehirn

3., durchges. Aufl. 2018. 232 Seiten, zahlr. Abb.,
Broschur, € 24,80
ISBN 978-3-89126-246-7

Kunst ist im Kopf. – Doch was passiert dort bei einem kreativen Prozess? Speckmann versucht, seine naturwissenschaftlichen Erkenntnisse als Neurophysiologe mit den Resultaten aus seinem „Selbst-Bewusstsein“ als Maler und Bildhauer zu verbinden. Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit des Gehirns, sich seiner selbst bewusst zu sein, also über sich selbst nachdenken zu können. Den Leser erwartet eine erhellende Entdeckungsreise zu den aktuellen Fragen und Erkenntnissen der Hirnforschung und ein neuer, ungewöhnlicher Blick auf den künstlerischen Gestaltungsprozess.

Der Autor:
Prof. Dr. Erwin-Josef Speckmann ist em. Professor für Neurophysiologie an der Universität Münster, wo er weiterhin seine experimentelle wissenschaftliche Arbeit fortsetzt. Er gehört zu den weltweit führenden Hirnforschern. Zu seinen mehr als 25 Buchveröffentlichungen gehört auch das Standardwerk „Physiologie“ (mit P. Deetjen und J. Hescheler). Zahlreiche nationale und internationale Wissenschaftspreise. Fortlaufend Einzelausstellungen seiner Bilder und Skulpturen. Seit 2003 Lehrauftrag an der Kunstakademie Münster.

 

 

 

Richter-Reichenbach, Identität und ästhetisches Handeln

RR3-U1-001

Karin-Sophie Richter-Reichenbach

Identität und ästhetisches Handeln

Didaktik, Methodik und Praxis ästhetisch-künstlerischer Prozesse

2011. 254 Seiten, über 120 s/w-Abb, 9 Farbtafeln, Format DIN A4,
Broschur, € 29,95
ISBN 978-3-89126-190-3

Lebenslange Identitätsbildung und -entfaltung finden heute unter erschwerten Bedingungen statt – mit gravierenden Auswirkungen auf die gesamte Persönlichkeits-entwicklung. Sie beeinflussen die personale Genese, führen Ich-Schwäche und Orientierungslosigkeit mit sich.
Die Autorin geht von der durch lange Jahre in der kunstpädagogischen und kunst-therapeutischen Lehre, Forschung und Praxis bestärkten Annahme aus, dass es die ästhetisch-künstlerische Arbeit ist, die der Person hilft, zu sich selbst zu kommen und sich selbst ich-spezifisch auszugestalten. Dementsprechend werden hier die bildenden und zugleich präventiven Dimensionen ästhetischen Handelns in einem subjekt-orientierten Ansatz akzentuiert.
Der aus den maßgeblichen ästhetischen Erziehungstheorien entwickelte kunst-pädagogische Ansatz wird systematisch in einen adäquaten didaktisch-methodischen Rahmen überführt und seine aktuelle Bildungsbedeutsamkeit anhand zahlreicher Projekte praxisnah dokumentiert.

Die Autorin
Prof. Dr. Karin-Sophie Richter-Reichenbach studierte Grafik/Design in Düsseldorf und Zürich
sowie Kunstdidaktik, Erziehungswissenschaft, Psychologie in Köln und Düsseldorf.
Em. Professorin für Kunstdidaktik und Kunsttherapie an der Justus-Liebig-Universität, Gießen

Max J. Kobbert, Antje erfindet die Kunst

Antje U1-001

Max J. Kobbert

Antje erfindet die Kunst

Kinderzeichnung und Kreativität

2015. 114 Seiten, zahlr. farbige Abb., Broschur
22,00 €
ISBN 978-3-89126-229-0

Die Herkunft kindlicher Kreativität ist Gegenstand zahlreicher Spekulationen und wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Max J. Kobbert ist bei seinen langjährigen Untersuchungen über das Thema zu dem Ergebnis gekommen, dass der Wahrnehmung eine entscheidende Rolle zukommt, die von anderen Autoren nur selten als bedeutsamer Faktor für Kreativität in der Kinderzeichnung erkannt wird. Ausgangsmaterial für das vorliegende Buch sind frühkindliche Zeichnungen von Antje, einer Tochter des Verfassers. Das Buch macht sichtbar, wie das Kind Schritt für Schritt Neues entdeckt und umsetzt, ohne dass ihm etwas vorgemacht wird. Der Autor stellt diese Beobachtungen in einen allgemeinen Rahmen zur Bedeutung von Kreativität. Die Form der Darstellung wendet sich an Eltern und Erzieher, aber auch an Kunstpädagogen, Kunstwissenschaftler und Psychologen. Das Buch ist ein Plädoyer für eine autonome gestalterische Entwicklung des Kindes ohne überflüssige Hilfe und Gängelei. Das Buch schließt mit einer Reihe von Hinweisen, wie Kreativität in der Kindheit gefördert werden kann.  

Der Autor: Max J. Kobbert (*1944), Dipl.-Psych., promovierte 1976 über bewusste und nicht bewusste Prozesse der Wahrnehmung. An den Universitäten Münster und Regensburg war er in Forschung und Lehre tätig. Ab em. 1978 Professor für Wahrnehmungs- und Kunstpsychologie an den Kunstakademien Düsseldorf und Münster; zusätzlich seit 1982 Dozent an der FH Münster für Designtheorie. Er ist zudem Erfinder von rund 20 Spielen. Sein Brettspiel Das verrückte Labyrinth wurde zum weltweiten Klassiker. Von Max J. Kobbert außerdem bei Daedalus lieferbar: „Eingefangene Momente“ (zus. m. E.-J. Speckmann).

Felizitas Leitner, die Venus Streikt

ISBN 9783891261491 Die Venus streikt

Felicitas Leitner

Die Venus streikt

Gesund durch die Kraft der Poesie

6. durchges. Aufl. 160 Seiten, 21 x 15,5 cm,

Broschur, € 16,80

ISBN 978-3-89126-149-1

Als wissenschaftliche Heilmethode wurde die Poesie-Therapie bislang bevorzugt in der Psychotherapie verwendet. Die Erfahrungen von Dr. med. Felizitas Leitner zeigen aber, dass Gedichte auch in der Allgemeinmedizin ein unschätzbares Heilmittel sind. Die Heilkraft der Poesie wirkt über den Geist und die Seele, um schliesslich auf das körperliche Wohl auszustrahlen.
Die Autorin versammelt klassische und moderne Gedichte aus der Feder von Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Heine, Hermann Hesse, Friedrich Rückert, Rose Ausländer, Ulrike Draesner, Robert Gernhardt, Ulla Hahn und vielen anderen. Vom ‚Liebeskummer‘ und ‚Trennungsschmerz‘ führen die Kapitel über ‚Krankheit‘ und ‚Tod‘ bis hin zu neuer ‚Hoffnung‘ und ‚Trost‘. Jedes einzelne Gedicht wird in seiner vorbeugenden und heilenden Wirkung erläutert. Ob Diabetes, Bypass-Operation, Parkinson oder Fehlgeburt — mit Hilfe dieser Gedichte und ihrer spezifischen Kommentierungen wird ein weites Spektrum möglicher Schmerzsituationen und Heilansätze vorgeführt und analysiert.
Der Band will Ärzten und Psychotherapeuten die bisher kaum wahrgenommenen Möglichkeiten der Poesie-Therapie nahebringen. Es sind aber Menschen, die sich in einer schwierigen Lebenslage oder Krise befinden und hier eine poetische und praxisnahe Hilfe zur Selbsthilfe finden können.

Die Autorin:
Dr. med. Felizitas Leitner arbeitet als Fachärztin für Allgemeinmedizin in Weßling (Landkreis Starnberg). Seit über 20 Jahren ist sie in eigener Praxis tätig. Sie qualifizierte sich u. a. in psychosomatischer Medizin und Naturheilverfahren weiter und leitet Einzel- und Gruppentrainings in verschiedenen Entspannungsmethoden.

Erika Schweizer, Therapeutisches Handeln…

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Erika Schweizer

Therapeutisches Handeln als künstlerisches Schaffen.

Integrative Therapie im Licht von Andy Goldsworthys „Land-Art“.
Einsichten und Anregungen

2. Aufl. 2015. 80 Seiten, zahlr. farb. Abb.,
Broschur, € 14,95
ISBN 978-3-89126-214-6

 

Der Band setzt den künstlerischen Aspekt therapeutischer Arbeit in Beziehung zur Land-Art Kunst von Andy Goldsworthy. Während ‚Land-Art‘ in einer natürlich gegebenen Landschaft agiert, geht es im therapeutischen Setting um die ‚Lebenslandschaft‘ eines Menschen. So kann der integrative Land-Art-Stil Goldsworthys als Metapher dienen, den kooperativen Prozess Integrativer Therapie in seinen künstlerischen Momenten zu würdigen.
Nach einer Einführung in die Grundzüge Integrativer Therapie und das Schaffen Goldsworthys werden anhand praxisbezogener Beispiele die Gemeinsamkeiten beider Bereiche dargestellt. Die daraus gewonnenen Einsichten und Anregungen zeigen prägnante Momente therapeutischer Arbeit, welche in bildhaften Entsprechungen der Land-Art. Gestaltungen wieder zu entdecken sind. Die ausgewählten Farbfotografien werden in ihrer künstlerischen Ausstrahlung dem therapeutischen Handwerk gelungener ‚verdichteter‘ Augenblicke zur Seite gestellt. So hat die beglückend aufscheinende Selbsterkenntnis, da etwas neu erfahren werden kann – wie jedes Kunstwerk auch – eine spirituelle Dimension.
Die Schrift bietet nicht nur einen praxisorientierten Blick auf therapeutisches Geschehen, sondern eröffnet zugleich einen kreativen Zugang zu eigenen Lebenserfahrungen.

Die Autorin:
Erika Schweizer ist Pfarrerin, Intergrative Pastoraltherapeutin und psychotherapeutische Heilpraktikerin.

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