E.-J. Speckmann, Grenzflächen II

Erwin-Josef Speckmann

Grenzflächen II

Von der ersten Umwelt zu weiteren Umwelten

174 Seiten, zahlr. farb. Abb., Broschur
EUR 28,00
ISBN 978-3-89126-288-7

»Die Grenzfläche grenzt unterschiedliche Räume voneinander ab, ermöglicht
den Austausch zwischen den Räumen auf Grund ihrer Unterschiedlichkeit
und hält die Unterschiedlichkeit durch Energie fordernde Prozesse aufrecht.«

Der Ausgangspunkt ist die gesicherte Tatsache, dass jeder menschliche
Organismus eine unmittelbare Umwelt braucht. Die Notwendigkeit
dieser ersten Umwelt ergibt sich daraus, dass der Persönlichkeitsteil des
Organismus die für seine Funktion notwendige Energie selbst produzieren
muss. Die dafür benötigten Substrate sind nur in der ersten Umwelt
vorhanden. Der Betrieb der operativen Einheit von Organismus und
Umwelt wird durch Grenzflächen garantiert.

In der ersten Publikation des Autors zum Austausch in biologischen
Systemen (Grenzflächen – Prinzip der Lebendigkeit im Lebenden, 2013)
fanden die funktionellen Prinzipien von Grenzflächen und darauf
aufbauend typische Beispiele aus dem menschlichen Organismus auf
zellulärer und molekularer Ebene Berücksichtigung.

In der vorliegenden Publikation wird der Sprung vom Mikro- zum
Makrokosmos vorgenommen. Zusätzlich zur ersten Umwelt sind weitere
Umwelten vorhanden, die von anderen Organismen gebildet werden,
die sich gleichzeitig in der gesamten Umwelt befinden. Die funktionelle
Kommunikation der weiteren Umwelten unter einander wird schließlich
am Beispiel zweier einzelner Personen unterschiedlicher künstlerischer
Fähigkeiten (Musik und Tanz) sowie am Warenaustausch in der Marktwirtschaft
(Winzerei und Bäckerei) verdeutlicht.

Es liegt eine analysierende Phänomenologie vor. Ein Vergleich der
Phänomene offenbart ein Prinzip: Die Grenzfläche.

Der Autor:
Prof. Dr. Erwin-Josef Speckmann, Neurophysiologe und bildender Künstler, Emeritus an der Universität und Lehrbeauftragter an der Kunstakademie Münster, gehört zu den weltweit führenden Hirnforschern. Zu seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen gehören die Standardwerke »Physiologie« sowie »Bau und Funktion des menschlichen Körpers«. Viele nationale und internationale Wissenschaftspreise; fortlaufend Einzelausstellungen seiner Bilder und Skulpturen.

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