Daedalus Verlag - Münster Blog

Claudia Seibert – 114 Skulpturenstücke

Claudia Seibert

114 Skulpturenstücke

Jeden Tag ein Aquarell im Cinema neben*an
vom 10.06. – 01.10.2017

Mit einem Essay von Gerald Funk

144 Seiten, durchg. vierfarb. Abb.,
18,5x 23,5 cm, Paperback
€ 19,95 (D) · ISBN 978-3-89126-291-7

Zu den Skulptur Projekten 2017 in Münster malte Claudia Seibert jeden Tag ein Aquarell. Als Painter in Residence verlegte sie
ihr Atelier vom 10. Juni bis 1. Oktober ins Cinema neben*an, einen Raum »für alle Fälle« im Mauritzviertel.
Hier entstand, dem seriellen Prinzip folgend, eine täglich wachsende Ausstellung.

In ihren 114 Tagesstücken erzählt Seibert von den Skulpturen, Künstlern, Ausstellungsmachern und Besuchern.
Sie reflektiert die öffentliche Wahrnehmung, Berichte in den Medien und Ereignisse rund um die Kunstwerke.
Neben allen Werken der Skulptur Projekte 2017 finden auch Beiträge früherer Ausstellungsjahre Beachtung.

Ihr »malerisches Tagebuch« ergänzt Claudia Seibert mit Erläuterungen, persönlichen Erlebnissen und kleinen Geschichten, die ihren
künstlerischen Prozess anschaulich beschreiben und reflektieren.

 

AM ERKER – Heft 74: Tag und Nacht

 


AM ERKER – Zeitschrift für Literatur

Heft 74: Tag und Nacht

Einzelheft € 9,00

ISBN 978-3-89126-174-3

Die einen sind lichtscheu, die anderen nachtblind, und der Nacktmull lebt ohnehin
unter Tage. Bei Nacht sind alle Katzen grau, bei Lichte besehen aber stellen sich
die Dinge oft ganz anders dar. Dann das Zwielicht in all seinen Schattierungen.
Naturschauspiele, vom grauenden Morgen bis zum Schlottern in der Polarnacht.
Auf Spitzbergen soll es ein zweimonatiges Künstlerstipendium geben, dessen einer
Monat im Dauertag, der andere in der Dauernacht zu absolvieren ist. Ist der Tag am
nächsten, wenn die Nacht am tiefsten ist? Was ist mit dem Morgen danach? Eines
langen Tages Reise in die Nacht. Verdüsterung und Aufhellung.
Eine Nacht drüber schlafen. Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da.

Fliegende Wörter 2019

 

     Erscheint Anfang August 2018

Fliegende Wörter 2019
53 Qualitätsgedichte zum Verschreiben und Verbleiben.
Postkartenkalender im 25. Jahrgang
Herausgegeben von Andrea Grewe, Hiltrud Herbst und Doris Mendlewitsch
56 Blatt, durchg. vierfarbig 16 x 18 cm, Spiralbindung mit Aufhänger
16,95 EUR (D – empf. Preis)
ISBN 978-3-89126-259-7

 

Die Erde spricht mit Gott – 200 Gedichte aus vielen Epochen und Kulturen

       


Hiltrud Herbst · Doris Mendlewitsch (Hg.)

Die Erde spricht mit Gott

200 Gedichte aus vielen Kulturen und Epochen
zu den großen und kleinen Fragen des Glaubens
Mit einem Essay von Stefan Weidner

216 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, EUR 19,95
ISBN 978-3-89126-285-6

Ob Christ, Jude, Moslem, Buddhist oder Atheist – die Dichter aller Kulturen und Epochen haben sich mit dem befasst, was Gott und seine Welt ausmacht. Ihre Poesie eröffnet ein Panorama von (Un-)Glauben, das voller Überraschungen steckt.
Die 200 ausgewählten Gedichte zeugen von Humor, unerschütterlicher Überzeugung, nagendem Zweifel, wütender Klage und kecker Herausforderung. Auf vielerlei Weise beschäftigen sie sich mit den großen Fragen, den alltäglichen Wundern und den kleinen Zeichen.
Es sind Gedichte der Antike, vom europäischen Mittelalter bis heute, aus dem klassischen Persien und Arabien, dem Fernen Osten seit dem 8. Jahrhundert, den beiden Amerikas und aus Afrika.

Zu den Autoren gehören unter anderem:
Hans Magnus Enzensberger, Omar Chajjam, Cees Nooteboom, Christian Morgenstern, Laotse, Alfred Brendel, Fuad Rifka, Bertolt Brecht, Kyunyŏ, Robert Gernhardt, Thomas von Kempen, Victor Hugo, Martin Luther, Dschalaluddin Rumi, Rainer Maria Rilke, Alfred Brendel, Ephraim der Syrer, Hanns Dieter Hüsch, Else Lasker-Schüler, Heinrich Heine, SAID, Yehuda Amichai, Ulla Hahn, Hadrian, Ralf Rothmann, Martin Buber, Wolf Biermann, Les Murray, Jan Wagner, Hildegard von Bingen, Schalom Ben-Chorin, Durs Grünbein …

Mit einem Essay von Stefan Weidner: Die Erfahrbarkeit Gottes. Warum die Lyrik nicht aufhört, von und mit Gott zu reden.

Interview mit Doris Mendlewitsch im Domradio

Gespräch mit Stefan Weidner im Nordwestradio

Inhalt

Biografisches

Poesiepreis Münster 2017

                          20. Internationales Lyrikertreffen Münster, 19.-21. Mai 2017

Diese Stille herbeischreiben

Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie 2017
an Jon Fosse und Hinrich Schmidt-Henkel

78 Seiten, kart., EUR 10,00
ISBN 978-3-89126-217-7

Aus Anlass der Verleihung des Preises der Stadt Münster für Internationale Poesie 2017 an Jon Fosse und seinen Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel erscheint diese Dokumentation mit einer Auswahl der prämiierten Gedichte und weiteren Texten von Jon Fosse. Daneben stehen. Essays, Interviews und Renzensionen u.a. von Ulrike Draesner, Nico Bleutge, Hinrich Schmidt-Henkel, Andrea Pollmeier, Barbara Villiger Heilig und Aldo Keel.

Tom Mutters. Pionier – Helfer – Visionär

tom-mutters-u1-klMarkus Becker –  Klaus Kächler                                                          

Tom Mutters
Pionier – Helfer – Visionär

Mit Geleitworten von
Guido Maria Kretschmer (Modedesigner und Schwiegersohn) und
Ulla Schmidt (Bundesvorsitzende der Lebenshilfe e. V. und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages)

176 Seiten, zahlr. Fotos, Hardcover Fadenheftung
€ 19,95
ISBN 978-3-89126-239-9

 

Für Millionen Menschen war Tom Mutters ein echter Held. Dennoch ist sein Name beinahe in Vergessenheit geraten.
Die beiden Journalisten Markus Becker und Klaus Kächler zeichnen in ihrem Buch den Lebensweg dieses Jahrhundertmannes nach, der wie kein anderer durch seinen unermüdlichen Einsatz für Menschlichkeit und Toleranz Menschen mit  Behinderung eine Stimme gab. Der Niederländer, der 1949 zunächst im Auftrag der Vereinten Nationen nach Deutschland kam, sorgte mit unbändigem Willen und dem festen Glauben an eine bessere Welt  dafür, dass diese Menschen einen Platz in unserer Gesellschaft fanden – lange bevor der Begriff Inklusion Eingang in die Politik fand.
Gemeinsam mit betroffenen Eltern gründete der ausgebildete Pädagoge 1958 im hessischen Marburg die Bundesvereinigung Lebenshilfe. Damit setzte er eine gesellschaftliche Revolution in Gang, die unser Land nachhaltig verändern sollte. Darüber hinaus war er Mitinitiator einer der erfolgreichsten Soziallotterien weltweit: der „Aktion Mensch“.
Tom Mutters ging in seinem Leben oft weite und steinige Wege. Im Zweiten Weltkrieg versteckte er mit seiner Familie in Amsterdam während der deutschen Besatzung jüdische Freunde und war in der jungen Bundesrepublik als Verbindungsoffizier für den UN-Hochkommissar tätig. Als Flüchtlingshelfer für Displaced Persons führte ihn sein Weg nach Marburg.
Im Februar 2016 starb Tom Mutters im Alter von 99 Jahren.
Auf der Grundlage von persönlichen Gesprächen mit Tom Mutters, seiner Frau Ursula und vielen Wegbegleitern erstellt das Autorenduo Markus Becker und Klaus Kächler ein facettenreiches Bild dieses großen Helfers, der das Leben und die Menschen liebte. Die Biografie enthält zudem aufschlussreiche Zeitdokumente sowie exklusive Fotos, die einzigartige Einblicke in ein fast 100-jähriges Leben gewähren.
Tom Mutters‘ Visionen haben Spuren hinterlassen, in Deutschland und in vielen Ländern dieser Welt.

E.-J. Speckmann, Das Kunst-Ding

978-3-89126-312-9

Erwin-Josef Speckmann
Das Kunst-Ding
Braucht Kunst einen dinglichen Ausdruck?
Ein Vorwort aus Hirnforschung und künstlerischer Praxis

274 Seiten, zahlr. Abb., Broschur, EUR 28,-
ISBN 978-3-89126-312-9

Aufbauend auf  seinen grundlegenden Werken »Das Gehirn meiner Kunst« (2. Aufl. 2012) und »Grenzflächen« (2013) setzt der Autor hier seine Untersuchungen fort mit dem Ziel, dem Wesen der Kunst aus der Sicht der naturwissenschaftlich orientierten Neurophysiologie näher zu kommen – mit zahlreichen skeptischen und bereichernden Blicken in die Nachbardisziplinen wie Psychologie, Philosophie sowie allgemeine und theoretische Ästhetik.

»Es geht hier nicht um das Existentielle in der Kunst, sondern um das Existentielle der Kunst« (Speckmann).

Der Autor:
Prof. Dr. Erwin-Josef Speckmann, Neurophysiologe und bildender Künstler, Emeritus an der Universität und Lehrbeauftragter an der Kunstakademie Münster, gehört zu den weltweit führenden Hirnforschern. Zu seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen gehören die Standardwerke »Physiologie« sowie »Bau und Funktion des menschlichen Körpers«. Viele nationale und internationale Wissenschaftspreise; fortlaufend Einzelausstellungen seiner Bilder und Skulpturen.
1991, 1993 und 1997 Lehrer des Jahres der Universität Münster.

Weltpost ins Nichtall

ISBN 9783891263105 Weltpost ins Nichtall Weltpost ins Nichtall
Poeten erinnern an August Stramm

Herausgegeben von Hiltrud Herbst und Anton G. Leitner

€ 19,95

ISBN 978-3-89126-310-5

„Ein höchst bemerkenswerter Band“, befindet Hajo Steinert im Deutschlandfunk.

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Am Erker, Heft 74: Tag und Nacht

Am Erker – Zeitschrift für Literatur

Tag und Nacht

40. Jahrgang. Heft 74

134 Seiten, zahlr. Abb. u. Karikaturen, 24 x 16 cm, Broschur
ISBN 978-3-89126-174-3
9,00 €

Die einen sind lichtscheu, die anderen nachtblind, und der Nacktmull lebt ohnehin
unter Tage. Bei Nacht sind alle Katzen grau, bei Lichte besehen aber stellen sich
die Dinge oft ganz anders dar. Dann das Zwielicht in all seinen Schattierungen.
Naturschauspiele, vom grauenden Morgen bis zum Schlottern in der Polarnacht.
Auf Spitzbergen soll es ein zweimonatiges Künstlerstipendium geben, dessen einer
Monat im Dauertag, der andere in der Dauernacht zu absolvieren ist. Ist der Tag am
nächsten, wenn die Nacht am tiefsten ist? Was ist mit dem Morgen danach? Eines
langen Tages Reise in die Nacht. Verdüsterung und Aufhellung.
Eine Nacht drüber schlafen. Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da.